Léa Seydoux: „Wollte einen Platz in der Welt finden“

In Marie Kreutzers Film „Gentle Monster“ spielt Léa Seydoux eine Pianistin, deren Leben durch den Verdacht gegen ihren Mann zerbricht. Der Film beleuchtet komplexe emotionale Zwänge und die Herausforderungen der Protagonistin, während sie ihre Liebe und den Schutz ihres Kindes jongliert. Mehrsprachigkeit und Musik sind entscheidend für ihre Darstellung. Léa Seydoux: „Wollte einen Platz in der Welt finden“ weiterlesen

Hanns Zischler: „Zu viel wissen kann man gar nicht“

Hanns Zischler spricht über seine Rolle als Thomas Mann im Film „Vaterland“ von Paweł Pawlikowski. Der Film, ein dokumentarisches Roadmovie, behandelt Manns Rückkehr nach Deutschland 1949 und die komplexe Beziehung zu seiner Tochter Erika, während er mit familiären und gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert wird. Der Eindruck des Werkes überwiegt menschliche Konflikte. Hanns Zischler: „Zu viel wissen kann man gar nicht“ weiterlesen

Die Begegnung, die alles veränderte

„Meeting the Buddha“ von Márta György-Kessler erzählt die Lebensgeschichte des 16. Karmapa und seine Flucht aus Tibet. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Begegnung mit Ole und Hannah Nydahl sowie den Einfluss tibetischer Lehren im Westen. Die enge Beziehung zwischen Lehrer und Schüler prägt den Film und dessen emotionale Tiefe. Die Begegnung, die alles veränderte weiterlesen

Conan Doyle am Dartmoor: „A Gigantic, Glowing Hound!”

SPURENSUCHE. „The Hound of the Baskervilles” ist eine der bekanntesten Sherlock-Holmes-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle. Der Autor reiste dafür um die Jahrhundertwende extra aufs Dartmoor – eine karge und manchmal angsteinflößende Landschaft im Süden Englands. Wir haben uns auf seine Spur geheftet und vor Ort die Wurzeln der Legende gefunden.  Von Bernhard Baumgartner Nebel, überall Nebel! Das Dartmoor macht seinem Ruf an diesem frostigen … Conan Doyle am Dartmoor: „A Gigantic, Glowing Hound!” weiterlesen

Der Mann, der uns die Indianer erfand

Vor 175 Jahren starb James Fenimore Cooper, Autor des „Letzten Mohikaners“. Sein Werk prägt das Bild der amerikanischen Wildnis und der indigenen Völker, bleibt jedoch problematisch. Cooper idealisierte die indigenen Menschen und strich gleichzeitig stereotype Darstellungen hervor. Die Debatten um kulturelle Aneignung und Geschichtenerzählung sind heute aktueller denn je. Der Mann, der uns die Indianer erfand weiterlesen

Ein Gesicht, das nichts beschönigte

Johannes Krisch (8.12. 1966 – 27.7. 2026) konnte auf der Bühne flüstern, ohne leise zu werden. Im Kino genügte ihm oft ein blick, um bürgerliche Ordnung brüchig erscheinen zu lassen. Nun ist der österreichische Charakterdarsteller nach langer Krebserkrankung im Alter von 59 Jahren gestorben. Hubert Neudörfl Es gab Gesichter, die Johannes Krisch spielte, und es gab sein eigenes: schmal, kantig, von tiefen Linien durchzogen, ein … Ein Gesicht, das nichts beschönigte weiterlesen

Gekommen, um zu bleiben!

„Das Feuilleton“ ist zurück – und ab sofort online. Nach drei Jahren als gedruckte Zeitung beginnt für uns ein neues Kapitel: mit derselben Lust an Debatte, Kultur und klugen Geschichten, aber in einer Form, die aktueller, unmittelbarer und vielfältiger sein kann. Von 2023 bis 2025 erschien „Das Feuilleton“ in Österreich als gedruckte Zeitung. Wir haben über Filme und Bücher geschrieben, über Theater, Gesellschaft, Medien und … Gekommen, um zu bleiben! weiterlesen