Das schlechte Gewissen der Republik

Elfriede Jelinek hat Österreich ein Leben lang den Spiegel vorgehalten. Dafür wurde sie beschimpft, angefeindet und schließlich mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Nun wird die große Unbequeme achtzig Jahre alt. Eine Würdigung. Bernhard Baumgartner Österreich hat ein bemerkenswertes Talent im Umgang mit großen Künstlern. Zuerst macht man ihnen das Leben schwer, dann treibt man sie außer Landes, und wenn sie international berühmt geworden sind, erklärt man … Das schlechte Gewissen der Republik weiterlesen

Würde Christine Nöstlinger heute noch verlegt werden?

Christine Nöstlinger wäre am 13. Oktober 90 Jahre alt geworden. Eine Ausstellung in Wien würdigt die einflussreiche Kinderbuchautorin, deren Geschichten Kindern Mut und Frechheit vermitteln. Nöstlinger kritisierte gesellschaftliche Normen und schuf literarische Figuren, die nicht immer moralisch waren, was heutzutage in der Literatur oft umstritten ist. Sie hinterließ einen bleibenden Eindruck auf Generationen. Würde Christine Nöstlinger heute noch verlegt werden? weiterlesen

Literaturnobelpreis: Die Poesie hat es eilig

Die kanadische Dichterin Anne Carson erhält 2026 den Literaturnobelpreis. Sie verbindet Antike mit zeitgenössischen Themen und betrachtet Lyrik als besonders geeignet für die heutige schnelllebige Zeit. Ihre Werke fordern Konzentration und betrachten komplexe menschliche Erfahrungen. Mit ihrem innovativen Ansatz hat sie die Grenzen zwischen Genres und Formen verschoben. Literaturnobelpreis: Die Poesie hat es eilig weiterlesen

Die leisen Katastrophen

Nicole A. Vidal thematisiert in ihrem Debüt „Was ich dir nicht gesagt habe“ die subtilen Erschütterungen des Lebens und deren Folgen. Ihre Geschichten zeigen, wie Beziehungen und Entscheidungen oft ohne dramatische Wendepunkte zerbrechen, sondern leise und schleichend. Diese kleine, aber bedeutende Art von Katastrophe spiegelt die Realität vielfältiger menschlicher Erfahrungen wider. Die leisen Katastrophen weiterlesen

Graz: Ein alter Ruf gegen den Krieg

Am 25. September 2026 wird im Schauspielhaus Graz die Inszenierung von „Die Waffen nieder!“ eröffnet, basierend auf Bertha von Suttners gleichnamigem Roman. Die Regie übernimmt Sandra Strunz. Suttners Werk, das die Realität des Krieges aus weiblicher Sicht beleuchtet, bleibt auch heute aktuell in Diskussionen um Frieden und Militär. Graz: Ein alter Ruf gegen den Krieg weiterlesen